Herz Jesu Kloster

1873 gründet Adolf Freiherr Brenner von Felsach
das Herz-Jesu-Kloster zum Wohle der armen Kinder.

1874 wird den Dienerinnen des heiligsten Herzen Jesu
das Kloster mit einer Kinderbewahranstalt übergeben.

1879 wird das Nachbarhaus angekauft und dient für
kurze Zeit als erstes österreichisches Noviziat.

1884
wird den Dienerinnen des heiligsten Herzen Jesu
auch der Pflegedienst im damaligen Gemeindespital
Bad Vöslau
übertragen. Sie haben diese Tätigkeit, von
kriegsbedingten Unterbrechungen abgesehen, bis in
unsere Tage ausgeübt. Viele Vöslauer Bürger und
Menschen weit über unsere Stadtgrenze hinaus haben
in der bekannten Entbindungsstation des Gemeindespitals
das Licht der Welt erblickt.


1912 P. Josef Brandstetter errichtet mit Hilfe der Schwestern für die Jugend eine „Marianische Kongregation"
Die Schwestern widmen sich nicht nur der Kinder- und Jugenderziehung, sondern auch der Hauskrankenpflege und
Ambulanz.

1926 die Kinderbewahranstalt wird ins Nachbargebäude verlegt.

1930 der Privatkindergarten wird vom Land Niederösterreich übernommen und heißt seit dieser Zeit NÖ Landes-
kindergarten
. Leider müssen die Schwestern während des 2. Weltkrieges von 1939 bis 1945 die Tätigkeit im
Kindergarten aufgeben. Die Leitung des Kindergartens übernimmt während dieser Zeit die NSDAP.

1940
müssen die Schwestern sogar das Kloster räumen und finden liebevolle Aufnahme im Gainfarner Pfarrhof

1945 nach den Kriegswirren können das Haus und der Kindergarten wieder übernommen werden. Beides ist in einem
unvorstellbaren Zustand. Mit zähem Fleiß und der Mithilfe der Bevölkerung kann trotz Besatzungsmacht der Betrieb
wieder aufgenommen werden. Nach und nach werden mit Hilfe der Eltern und der Gemeinde die für den Kindergarten
notwendigen Mittel aufgebracht. In den folgenden Jahren können einige Reparaturen vorgenommen, Einrichtungs-
gegenstände neu angeschafft und den Erfordernissen der heutigen Zeit angepasst werden.

1972 wird von der Stadtgemeinde Bad Vöslau und der NÖ Landesregierung ein neuer 3 Gruppen-Kindergarten
erbaut. Die Schwestern dürfen weiterhin im Dienst der Kinder tätig sein.

Aus Gründen der unvollständigen Chronik können hier leider nicht alle Schwestern angeführt werden, die für die Kinder
gewirkt haben:

Sr. Tomasella, Sr. Villana, Sr. Luise, Sr. Agnesa, Sr. Gotharda, Sr. Ottilia, Sr. Adelinde, Sr. Benedikta

Neben dem Kindergarten arbeiten die Schwestern in der Pfarrgemeinde in der Kinderseelsorge mit, leiten den Kinderchor,
haben das Zeitschriftenapostolat inne und setzen sich großartig für eine gute Vorbereitung der Erstkommunion ein.

Nach 125 Jahren konnte dank des großen Einsatzes von Mutter Cornelia Bertel und der finanziellen Unterstützung
der deutschen Mitschwestern unser Kloster „Franz von Sales-Haus" umfangreich renoviert und ausgebaut werden.
Es dient in erster Linie den Schwestern, die im Kindergarten arbeiten.

Ein wichtiger Schwerpunkt ist das Noviziat – die Heranbildung junger Frauen zu gottgeweihten Ordenschristen.
Das ausgebaute Haus dient noch als Urlaubshaus für Schwestern und für Christen, die geistliche Erholung und Erneuerung
in der Stille des Klosters suchen.



FESTSCHRIFT

       



Ein Fotoalbum



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Geschichte und Werke des Ordens
Mutterhaus in Wien
Herz-Jesu-Krankenhaus


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